Thema 11: Langzeitmotivation

  • @Pieter,


    Dass ich die ganze Hanse versorgen soll, ist mir bewusst. Du betonst, dass wir alle fuer "Vielfalt und Asymmetrie" waren. Das ist doch prima! Dann passt mein Vorschlag ja gut!


    Des weiteren bist du der Meinung, dass bezueglich der Produktion von Erz nur eine Verschiebung zwischen den Schwedenstaedten in Frage kommt. Du berufst dich auf die "Unverzichtbare Historizitaet des Patrizierspiels". Es liegen aber weder London, noch Scarborough, noch Edinburgh, noch Ripen oder Aalborg in Schweden. Diese Staedte produzieren aber in PII ordentlich Erz.


    Miez


    Quote

    Auch ein Herabstufen der Effizienz in einer Stadt bei gleichzeitigem Hochstufen der Effizienz in einer anderen ist Blödsinn. Warum soll ich denn plötzlich in Groningen effizient Wein anbauen können, wenn in Stockholm die Erzförderung ineffizient wird?


    Das habe ich nie behauptet. Wann hatte ich Wein oder Groningen erwaehnt? Ich hatte lediglich angeregt, dass als Ereignis die Verringerung der Effizienz des Erzabbaus in Stadt x eintreten koennte, kurz danach optional gefolgt von einer Erhoehung der Effizienz des Erzabbaus in Stadt y. Dies hatte ich hinzugefuegt, damit weiterhin die Zahl der effizienten Betriebe in der Hanse einigermassen konstant bleibt.


    Aber da es scheinbar keine ineffiziente Produktion mehr geben soll, was ich persoenlich sehr schade finde, waere ein solches Ereignis sicher schon etwas krass. Man kann dann gleich seine Betriebe abreissen, was sicher nicht so toll waere.


    Des Weiteren waere dieses Ereignis auch bei Holz denkbar. Wenn um eine Stadt herum alles abgeholzt ist, dann muss man die Holzfaeller eben weiter weg schicken, was mehr Zeit kostet und geringere Effizienz zur Folge haben kann.


    Man bedenke: Es wird immer wieder betont, dass ein Grossereignis den Anfaenger nicht vor unloesbare Probleme stellen soll, dem Vollversorger der Hanse aber schon ein Bein stellen koennen sollte. Man koennte ein solches Ereignis naemlich an die Einwohnerzahl oder an die Anzahl der Erzminen einer Stadt koppeln. Damit waere dieser Punkt doch gewaehrleistet oder etwa nicht?


    Gruss, Marco

  • Quote

    Original von mwotsch
    Des weiteren bist du der Meinung, dass bezueglich der Produktion von Erz nur eine Verschiebung zwischen den Schwedenstaedten in Frage kommt. Du berufst dich auf die "Unverzichtbare Historizitaet des Patrizierspiels". Es liegen aber weder London, noch Scarborough, noch Edinburgh, noch Ripen oder Aalborg in Schweden. Diese Staedte produzieren aber in PII ordentlich Erz.


    Die Ursprungsversion von P2 war wahrscheinlich historisch korrekter in dem Fall als Addon/Gold, da gab es Erz effektiv in Stockholm, Edinburgh und Köln, dazu noch ineffektiv in London, Brügge, Bremen und Oslo - keins in Aalborg. (Ripen, Scarborough, Ladoga, Groningen gab es da noch nicht.)
    Mir kommt es jetzt im nachhinein auch so vor als wollte man mit dem Addon den Schwierigkeitsgrad senken um mehr Käufer anzulocken und hatte evtl. die Nachforschungen zur historischen Korrektheit schon wieder etwas vergessen. Deswegen gabs da eine "leichtere", aber teilweise etwas merkwürdige Verteilung der Produktionsmöglichkeiten mit Erz in Dänemark, größere Warenberge überall zu Spielstart, Veränderung mancher Betriebe damit man mehr GS verdienen konnte, viel billigere Schiffbauten, dazu wurden dann noch die Kneipenmissionen eingeführt mit denen man noch leichter an Schiffe kam und alle Betriebe auf eine Standardgröße gebracht zum einfacheren Bauen als mit x verschiedenen kleinen und größeren Längs- und Quer-Formen. Dazu dann noch die Stadtkasse so das man nicht mehr alles selbst bezahlen musste und die besseren Kontorverwalter durch die man nochmal leichter Autohandel betreiben konnte mit weniger Schiffen.

  • Quote

    Original von mwotsch


    Das habe ich nie behauptet. Wann hatte ich Wein oder Groningen erwaehnt? Ich hatte lediglich angeregt, dass als Ereignis die Verringerung der Effizienz des Erzabbaus in Stadt x eintreten koennte, kurz danach optional gefolgt von einer Erhoehung der Effizienz des Erzabbaus in Stadt y. Dies hatte ich hinzugefuegt, damit weiterhin die Zahl der effizienten Betriebe in der Hanse einigermassen konstant bleibt.


    Gruss, Marco


    Ich habe das durchaus auch so verstanden. Mein Beitrag war keineswegs böse gemeint, falls du dich an "Blödsinn" stören solltest. ;)


    Ich habe das deswegen geschrieben, weil du oben die Heraufstufung forderst (Zitat: "Es reicht ja schon, wenn die Produktion eines Produktes in einer beliebigen Stadt auf ineffizient heruntergestuft wird. Dann muss ich mir meine Ziegel oder Eisenwaren oder auch Getreide und Bier eben woanders beschaffen, was natuerlich voraussetzt, dass die Produktion woanders hochgestuft wird." Zitat Ende).


    Jetzt schreibst du "optional". Das gefällt mir schon viel besser. Ich würde da vielleicht noch etwas weiter gehen und sagen: Die Differenz zwischen Herabstufung und Heraufstufung darf den Wert X nicht über- und den Wert -X nicht unterschreiten. So wäre gewährleistet, das die effektiven Produktionen in der Anzahl in etwa gleich bleiben. Bei deinem Vorschlag besteht die (theoretische) Möglichkeit, dass iwann alle Produktionen ineffektiv sind.


    @ Pieter

    Quote

    Original von Pieter van Alkmaar
    Stimme Hanseat09 zu : das ist u.a. was für den Hinterland-Warenverkehr.


    Quote

    Original von Miez
    Der perfekte Einstieg für den Hinterlandhandel, Daniel.


    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. ;)

  • Quote


    O. von mwotsch


    Des weiteren bist du der Meinung, dass bezueglich der Produktion von Erz nur eine Verschiebung zwischen den Schwedenstaedten in Frage kommt. Du berufst dich auf die "Unverzichtbare Historizitaet des Patrizierspiels". Es liegen aber weder London, noch Scarborough, noch Edinburgh, noch Ripen oder Aalborg in Schweden. Diese Staedte produzieren aber in PII ordentlich Erz.


    Was P2 betrifft hast Du natürlich recht.


    Ich reflektierte jedoch mehr auf P4 und die von Daniel angedeutete neue Aufteilung der Produktion, bei der davon ausgegangen werden kann, dass sie sich der historishen Hansezeit etwas besser anpasst. ?(


    Trotz aller Differenzen - n.m.M.- nur im Detail, finde ich Deine Grundidee super.
    Dazu braucht es nichtmal der von Daniel "gekanzelten ineffektiven Produktion".
    Es entspricht durchaus der Realität, dass Erzminen versiegen und man sich neue suchen muss, bzw. anderweitig bestehende intensiviert (durch neue Technologien) ausbeuten kann.


    Wenn das als mittelfristiger Prozess angelegt wird, hat der Spieler echte Chancen, seine Erzproduktion auf hohem Niveau zu halten und möglicherweise auszudehnen.


    Insgesamt sollte man aber mit derartigen o.g. Ereignissen vorsichtig umgehen, da das MA in Bezug auf Ressourcen-Verbrauch noch wirklich ma war.


    soweit....................Gruss Pieter
    ________________________
    "Erkenne Dich selbst"(Orakel von Delphi)

  • Quote


    O. von Hanseat09


    dass z.B. Stockholm entweder Eisenwaren produzieren kann oder nicht. Hat man sich da auf die Produktion festgelegt (sprich: sehr viele Betriebe), ist es ein enormer Verlust für den Spieler, welcher irgendwie auch zum Frust führen wird


    Quote

    Wenn man eine Stadt schön ausgebaut hat und sich die Quelle dann erschöpft, haben wir ein schönes Problem, welches zu lösen gilt (neben Produktionsverlagerung muss die Arbeitslosenquote ja auch berücksichtigt werden


    Je länger man über dieses Thema nachdenkt, umso komplexer stellt es sich dar.Probleme über Probleme!
    Wenn z.B. das Erz/Roheisen in Stockholm ausgeht, was wird aus den AK ?


    Ausserdem wissen wir ja auch noch nicht die Details der einzelnen Produktionsprozesse.
    z.B. : Gibt es Erzminen bzw. Bergwerke?


    Wenn in Stockholm der Werkzeugproduktion-Prozess vor dem "Aus" steht, versinkt doch die stolze HS in die Bedeutungslosigkeit!


    Das würde dem Spiel "Patrizier" nicht gerecht werden.


    Ich komme -zunächst in diesem Speziafall Stockholm- zum vorläufigen Schluss, dass es für einen positiven Spielverlauf am besten wäre, wenn ich die Chance habe, im Hinterland von Stockholm, in der Nähe eines Klosters, eines Dörfleins usw. ,eine neue Erzader zu finden und erschliessen zu können.


    Hmm... Gruss Pieter
    _______________________________________
    "per aspera ad astra"(Seneca)

  • Quote

    Pieter:
    Ich komme -zunächst in diesem Speziafall Stockholm- zum vorläufigen Schluss, dass es für einen positiven Spielverlauf am besten wäre, wenn ich die Chance habe, im Hinterland von Stockholm, in der Nähe eines Klosters, eines Dörfleins usw. ,eine neue Erzader zu finden und erschliessen zu können.


    Die Idee finde ich praechtig.


    Ich habe mir noch einmal Gedanken gemacht was ineffiziente Produktion betrifft, die es ja nicht geben soll. Muss ja auch nicht so sein. Getreide wird in PII im Winter teurer, weil die Produktion zurueckgeht. Das ist ein Faktor. Zusaetzlich dazu gibt es derzeit Staedte, in denen Getreide nur ineffizient angebaut werden kann. Das ist ein zweiter Faktor. Nur der erste wird aber benoetigt.


    Will heissen: man setze die Effizienz herab, wie man es auch bei Getreide bisher tut. Allerdings passiert das beim Getreide automatisch im Winter. Beim Erz kann man dazu ja warten bis eine Mine versiegt.


    Man koennte dann im Hinterland eine neue Erzquelle erschliessen, zu der ein Landweg gebaut werden muss. So wie es bisher auch beim Landweg zwischen Koeln und Bremen der Fall ist.


    Das nur als weitere Anregung. Ich denke wir kommen weiter.


    Gruss, Marco

  • @Einschneidende Ereignisse
    Der Spieler ist ja nicht der einzigste Händler auf der Hanse, es sollten also auch andere Händler Brunnen bauen etc., halt je nach Lage ihrer Betriebe. Und z.B. die Pest würde sich dann in einer zu schnell expandierten Stadt oder in einer nicht beachteten/bebauten Stadt anfangen auszubreiten.


    @Waren erschliessen/versiegen
    z.B. vom Spieler beeinflussbare Ereignisse (Brände, Fluten?) auch Produktionsstandorte beeinflussen.
    Das Feuer breitet sich in dem bewaldeten Gebiet aus und schneidet die Stadt vom Umland ab und Holz-/Pechgewinnung ist auf Jahre nicht möglich.
    Gründe für ein legen/entstehen:
    - Betrieb meines Konkurenten außerhalb der SM abfackeln
    - LF Truppen bei der Belagerung hatten Betriebe angezündet
    - verhindert das vordringen der LF-Truppen, als Strategie des BM?


    Flut:
    - Deichbau könnte hier verhindern das Holzbestände (Holz, Pech), Wiesen (Honig, Wolle, Fleisch, Leder ineffektiv), usw.
    Sollte aber auch richtig richtig teuer sein.


    Allgemein könnte es ja so sein, das man bei den Rohstoffbetrieben GS in das finden neuer Resourcenquellen investieren kann, mit diesen Informationen könnte man dann auch wieder handeln.
    Sucht man nach keinen Rohstoffquellen sinken langsam die abgebauten Mengen, abhängig von der Anzahl der Betriebe in der jeweiligen Stadt.


    @Startstadt wählen
    Das interesse einer Stadt ist es doch zu wachsen. Dies kann sie nur wenn sie attraktiv genug ist, das sich Händler in ihr niederlassen.
    (Hätte Malmö eine ähnliche Produktion wie Stockholm würden alle in Malmö Bauen)
    Was ich damit sagen will, ist das die Städte eine gewisse eigeninitiative in der Erschliesung von Rohstoffquellen haben sollten und auch in der Vergabe von Produktionen.
    Eine gut angefahrene Stadt wird sicherlich keinen Wert darauf legen, das eine Weberei die Luft verpestet, somit wird für diese Produktion keine Bauerlaubnis erteilt, aber sie wäre theoretisch möglich. (Die Zustimmung zum möglichen Bau kann ja durch eine Abstimmung im Rathaus festgelegt werden)
    Somit erfolgt eine "Runterstufung" bzw. "Hochstufung" einer Produktion nur marktbedingt und vor allem fliessend. z.B. kann auf diese weise eine ganze Produktionskette fast "ausgerottet" werden, aber es wird sicherlich am Ende immer eine Stadt geben die diesen Engpass fürs eigene Wachstum ausnutzen möchte.


    @Modding, erinnert mich immer so an: "Ja mei was is das denn für ne Holk, 2 Stunden von Köln nach Ladoga? - Köln ... wie kommt die den da hin?" :giggle:
    Achso spielt der Fahrtwind eigentlich eine Rolle? Ich meine, nicht das in Ladoga keine Matrosen mehr an Board sind :rotfl:

  • nur mal schnell zum Thema: Mega-Ereignisse...


    also wenn ich das so lese, dann kann es doch primär nicht darum gehen große Katastrophen nur aus dem Grund wegzulassen, weil einige den "Vollausbau" betreiben möchten und daher diese Ereignisse (Brand, Flut, Pest etc) nicht wünschen, weil man wieder von vorne anfängt!
    ?(


    Es sollte doch darum gehen, ob solche Ereignisse dem Spiel selbst einen zusätzlichen Reiz bieten und da würde ich doch stark zu JA tendieren.


    Auch finde ich es unlogisch von Daniel (im Eingangspost) zu schreiben, dass solche Ereignisse erst ab BM/EM eintreten, entspricht doch gar nicht der Realität. Man kann es doch auch "steuern" indem man sagt, Ereignisse finden immer statt, nur am Anfang eben weniger und nicht so heftig.

  • Quote

    Original von Magisthan
    [...]
    Auch finde ich es unlogisch von Daniel (im Eingangspost) zu schreiben, dass solche Ereignisse erst ab BM/EM eintreten, entspricht doch gar nicht der Realität. Man kann es doch auch "steuern" indem man sagt, Ereignisse finden immer statt, nur am Anfang eben weniger und nicht so heftig.


    ... was dann genaus so unrealistisch ist.


    Ich schlage daher ein optionales Entweder-Oder vor: Grundsätzlich finden Großereignisse statt, gleichgültig in welchem Stadium sich das Spiel befindet. Natürlich treten sie nicht regelmäßig auf, sondern per Zufallsgenerator. ABER - und hier ist mein Zugeständnis an die Vollausbauer - Großereignisse können in den Spieloptionen ausgeschaltet werden.

  • Ich glaube, viele der Vollausbauer wollen, dass das Spiel interessant bleibt, aber unter gar keinen Umstaenden verloren werden kann. Ein eingebauter Insolvenzschutz sozusagen. Das gibt es im echten Leben zwar nicht, ist aber in Computerspielen (WiSim zumindest) ganz normal.


    Ist denn das nicht etwas unrealistisch? Ich finde schon, dass ein Spiel auch mal verloren werden koennen sollte.


    Anfaengern und Langzeitspielern gleichermassen gerecht zu werden geht eigentlich nur ueber eine Abschaltefunktion zu Beginn des Spiels. Da muss man dann erst 10 Minuten lesen, klicken, an- und ausschalten und konfigurieren, bevor ein neues Spiel gestartes werden kann, aber vielleicht ist das in der Tat der richtige Weg. Standardkonfigurationen koennten helfen.

  • Quote


    ... was dann genaus so unrealistisch ist.


    Ich schlage daher ein optionales Entweder-Oder vor: Grundsätzlich finden Großereignisse statt, gleichgültig in welchem Stadium sich das Spiel befindet. Natürlich treten sie nicht regelmäßig auf, sondern per Zufallsgenerator. ABER - und hier ist mein Zugeständnis an die Vollausbauer - Großereignisse können in den Spieloptionen ausgeschaltet werden.


    kann ich dir nicht zustimmen! Sehe ich anders...


    Wenn man in unterschiedlichen Leveln auch unterschiedlich große Auswirkungen bei "Mega-Ereignissen" hat ist doch vollkommen ok. Wenn du im Krämer Level spielst hat das ja einen ganz bestimmten Grund und im Patrizier Level ist es dann eben ein echtes Ereignis, mit allen Nebenwirkungen die u.U. eben auch zum Bankrott führen können. Da muss dann eben der letzte Spielstand reaktiviert werden.


    Zugegeben: Es sollte möglich sein, solchen Ereignissen in einer vernünftigen Weise zu begegnen, bzw. wenn man ausreichende Vorkehrungen getroffen hat werden diese minimiert - z.B. bei einem Brand müssen genügend Brunnen vorhanden sein und Straßen damit die Löscharbeiten gut funktionieren. So etwas eben.


    Das Ausschalten von solchen Ereignissen ist natürlich die einfache Variante und für Vollausbauer meinetwegen optional einzubeziehen, ist aber genauso unrealistisch.


    mwotsch


    gebe ich dir recht, ist unrealistisch! ...da hilft wirklich nur die Abschaltfunktion!

  • @Maghistan
    Stimmt - wenn Du über Schwierigkeitsgrade sprichst. Stimmt m. E. nicht, wenn die Ereignisse erst eintreten sollen, wenn ich den Rang eines BM / EM erreicht habe.

  • Quote

    Original von Magisthan
    ... Da muss dann eben der letzte Spielstand reaktiviert werden.


    Es lebe S/L! So sollte einfach sollte man die Ereignisse nicht umschiffen können! Sondern eher so:


    Quote

    Original von Magisthan
    Zugegeben: Es sollte möglich sein, solchen Ereignissen in einer vernünftigen Weise zu begegnen, bzw. wenn man ausreichende Vorkehrungen getroffen hat werden diese minimiert - z.B. bei einem Brand müssen genügend Brunnen vorhanden sein und Straßen damit die Löscharbeiten gut funktionieren. So etwas eben.


    Quote

    Original von Magisthan
    Ich glaube, viele der Vollausbauer wollen, dass das Spiel interessant bleibt, aber unter gar keinen Umstaenden verloren werden kann. Ein eingebauter Insolvenzschutz sozusagen.


    Die Vollausbauer sind die einzigen, die die Spielmechanik von P2 wirklich verstanden haben (Ich will um Gottes Willen keinem zu nahe treten!). Man kann getrost davon ausgehen, dass diese Spieler einen Bankrott zu vermeiden wissen. ;)


    Es geht denen nur darum, dass Spiel bis ins letzte Detail auch auszureizen, und sei das auch durch die (mögliche) Nutzung von Bugs und Exploits. Aber es geht auch ohne, stimmts, Gesil?


    Edit:


    Ich denke, Daniel sieht die Sache schon richtig. Die schlimmeren Ereignisse müssen erst später kommen, weil man vorher möglicherweise keine Reserven bilden kann, um die Schäden zu beseitigen. Und wenn dies einem "normalen" Spieler passiert, schmeißt er das Spiel vielleicht in die Ecke.


    Ich bin dafür, von Anfang an solche Mega-Ereignisse zuzulassen, nur, wie bereits oben geschrieben, in (stark) abgemilderter Stärke. Man lernt dann die Unwägbarkeiten des Spiels schon einmal kennen und kann sich besser vorbereiten. Bleibts später aus, auch gut. Mal ehrlich, wenn es immer nur bergauf geht, liegt der Reiz des Spiels wo? Am Anfang ein paar Einstellungen, dann Weiter drücken, weiter, weiter -> Siegbedingungen erfüllt Juchhu, das wars? ?(

  • Quote

    Miez:
    Die Vollausbauer sind die einzigen, die die Spielmechanik von P2 wirklich verstanden haben (Ich will um Gottes Willen keinem zu nahe treten!). Man kann getrost davon ausgehen, dass diese Spieler einen Bankrott zu vermeiden wissen.


    Ich glaube nicht, dass du damit jemandem zu Nahe trittst sondern eher, dass du den Nagel auf den Kopf getroffen hast. Dennoch faellt mir immer wieder auf, dass hier gefordert wird, dass Grossereignisse Probleme stellen sollen, aber bitte nicht zum Verlust des Spiels (z.B. Bankrott) fuehren duerfen.


    Wenn man (abhaengig von gewaehlten Schwierigkeitsgrad) eine Pest als Problem in den Weg gestellt bekommt, sollte diese sich auch ausbreiten koennen. Im Moment kann ich weiterhin fleissig Handel mit der Stadt treiben ohne dass sich die Pest ausbreitet. Das ist allerdings unrealistisch. Sollte ich unachtsam sein und weiter mit der Stadt handeln, sollte sich m.E. die Pest auch weiter ausbreiten und erhebliche Rueckgaenge in den Einwohnerzahlen zur Folge haben. Das kann dann durchaus zum Bankrott fuehren.


    Im Uebrigen macht es Sinn, eine Stadt, die von der Pest heimgesucht wurde, mit einem Konvoi zu isolieren, damit unachtsame Haendler eben NICHT weiterhin Handel dort treiben.


    Auf dem hoechsten Schwierigkeitsgrad sollte das Spiel auch zu verlieren sein, selbst wenn man sich nicht dusselig anstellt. Das gehoert einfach dazu. Bisher bin ich noch in jedem Spiel ohne Probleme Eldermann geworden. Das stelle ich mir etwas anders vor...

  • Wär ja fast was für die Atmosphäre: Bei hohem Schwierigkeitsgrad verschlingt eine Seekrake (Seemannsgarn ;)) das Schiff (welches aber wirklich weg ist). Da sich das rumspricht, wollen die anderen Matrosen diese Region nicht mehr anfahren. Erst Wochen später ist die Region wieder befahrbar (bzw. man hat Glück und eine nicht abergläubische Mannschaft erwischt).

  • @ "Groß-Ereignisse":
    Die Vollausbauer wollen unter gar keinen Umständen dass ein Spiel verloren werden kann ... --- (Ironi verhilft zum grinsen) ---


    Denkt ihr nochmal darüber nach was Ihr schreibt ...
    Auf dem Weg zum Vollausbau sind die Bedingungen soweit gefestigt, dass es einem mit dieser Spielweise "leichter" fällt einem Grossereignis begegnen zu können - im Gegensatz zu z.B. einer, zwei, drei HS auswählen und aufbauen, wird/werden diese dann vom Ereignis betroffen sieht man "nicht gut aus" ...
    Die Finanzen sollten ebenso bei einem Vollausbau stabiler dastehen und die "Portokasse" weit üppiger gefüllt sein ... so fällt es ebenso leichter einen Wiederaufbau zu finanzieren, ist man Hanseweit vertreten gewesen als nur "Teil - Gebietsweise" ... selbst wenn 50% der gesamten Hanse verloren gehen steht der "Vollausbauer" besser da als jeder der nur Gebietsweise vorgegangen ist ...


    Einzig um einen Contest zu spielen bei dem die Bedingungen für alle gleich sind sollte es gleiche Voraussetzungen geben können ...


    ... für ein Einzelspiel wäre es ab dem zweiten, dritten mal den Aufbau durch eine "Flut" oder "Krieg" zerstört bekommen nur noch "langweilig" ... :rolleyes: ... die Pest einstreuen kann einen nicht wirklich aufhalten, ebensowenig sollten die Rohstoffe neu zu ergründen sein -> Feuersbrunst in einer Stadt, zwei drei Städte ... lächel ... wen hält dies wohl eher auf - einen Spieler mit einem einzigen oder zwei, drei Warenzweige oder einen Vollausbauer der auf allen Hochzeiten "tanzt" ?( ... also überdenkt nochmal eure "Vorstellungen" wem diese "Spielereien" eher behindern würden ....


    Statt solche "nervenden" aber nicht wirklich behindernde "Holzhammermetoden" wäre ein echtes kalkulieren und abwägen müssen mit unterschiedlichen Produktionsgrößen und Preisen abhängig von Region/Stadt , Rohstoffmonopole der Städte/KI diese als Spieler kaufen müssen zu Preise abhängig von hier jetzt "Ereignise" und vom Bekanntheitsgrad/Rang abhängige Handelsmengen, eine KI die die Hanse Gebietsweise mit -> mal einige/ mal fast alle Waren zu Niedrigpreisen versorgt, der "elegantere" Weg .... etwas denken müssen -> nicht pures aufstellen nach System "xy" -> nur effektive Betriebe ... lol ... und gut ist`s ... ;( ... und hat man mir meine "Klötzchen" umgeworfen stell ich sie eben wieder auf ... :crazy:


    Jeder sollte mal einen Vollausbau gespielt haben damit er überhaupt weiss wozu er sich hier äußert ...

  • Ich kann nur noch einmal dafür werben, keine Großkatastrophen in der Art "So, jetzt hast du nur noch 10% deines Unternehmens, ätsch!" einzubauen. Das würde bei mir dafür sorgen, daß das Spiel in der Ecke liegenbleibt (und kein Nachfolger gekauft wird). Ein Großereignis der Art "Jetzt ziehe ich Dir die zentrale Stütze deines Systems weg, sieh zu, wie du das Problem meisterst!" (Beispiel: Der Hafen des Zentrallagers versandet) ist etwas anderes. Der unmittelbare Schaden ist nicht so groß, ein schlecht gebautes System geht trotzdem kaputt. So etwas ist eine Herausforderung, den Schaden zu begrenzen, und erzeugt Motivation.


    Eine andere, verwandte Sache: Das Wirtschaftssystem bei P2 ist um so einfacher zu lenken, je mehr Wirtschaftsmacht man bereits an sich gezogen hat. Der Anfang bzw. das frühe Mittelspiel ist schwer (auch wegen Unzufriedenheit), gegen Vollausbau muß man nur noch laufen lassen und gelegentlich Transportmengen anpassen. Umgekehrt wäre es besser.

  • Adalbertus : Noch so ein blaugeblümter Teekannen-Nichtkäufer...
    Es wurde eigentlich nie was über eine bewusste Unternehmenszerstörung gesagt (oder bin ich da nicht auf dem laufenden?). Das schlimmste, was bisher angesprochen wurde, ist glaub ich die Flut, bei der eine ganze Stadt ohne Vorwarnung in Schutt und Asche (=Schlamm ;)) gelegt wird. Und da hast du wieder nur ein Stützbein weniger...


    Ich stimme dir allerdings voll in deinem zweiten Punkt zu, dass das Spiel im Laufe des Spiels schwerer werden sollte!

  • @Großereignisse @Gegtnix


    Ich möchte Gehtnix mit dem was er weiter oben geschrieben hat voll zustimmen. :170:
    In meinem aktuellen Spiel hatte ich vor einem Monat (Spiel) einen Großbrand in Lübeck. Naja 2500 Einwohner weniger :D aber sie blieb die größte HS.Im Spiel selber merkte ich nicht viel davon Bei 200 Mille ist das halb so schlimm. Bin der Meinung das solche Großereignisse vor allem beim Spielaufbau so richtig weh tun. ... also überdenkt nochmal eure "Vorstellungen" wem diese "Spielereien" eher behindern würden .... ?(


    magus

    Nur die haben ein Recht zu kritisieren, die zugleich ein Herz haben zu helfen.
    (William Penn)

  • Beispiele: (meine Sicht)


    1) Start 1 Schiff 5.000 Gold -> große Pest bricht aus 75% der Städte (bei 26 sind das 19,5 ~20 die gesperrt sind)
    Vorrausgesetzt ich kann mein Schiff hinaus bewegen (rausschmuggeln) wenn es grad in der Stadt ist, bietet sich doch dort auch ein Schlarafenland weill der große Mangel ausgebrochen ist. :D


    2) Mittig 3 Betriebe 15 Schiffe -> schlimmster Fall, Betriebe sind in einer Blockade Stadt und brauchen eine Ware für Produktion.
    -> Arbeiter werden entlassen = Grundsteuer bleibt
    -> Ich gebe 1-3 meiner Betriebe zur Auktion da die Blockade für lange Zeit zu erwarten ist. (hir müste zur not die Stadt bzw. irgend ein Käufer vorhanden sein) -> ein batzen Gold mit dem ich den rest der Betriebe bis zum Ende der Blockade durchbringen kann (wenn ich nicht eh genug Gold habe bzw. nicht genug mit den Schiffen noch erwirtschaften kann, was aber gehen sollte)
    -> Es sollten sich schließlich auch Aufträge ergeben bei einer Pest, mit denen man Gold verdienen kann um sich über Wasser zu halten.
    Im besten Fall sogar mehr verdienen als man verliehrt.


    Bsp.: 2
    Brand/Flut
    Hirbei würde ich zum Teil sowieso auf "beschädigte" Gebäude pledieren nur ein Teil ganz zerstört.
    -> Gegenmaßnahme Brunnen etc,..
    -> im schlechtesten Fall bleibt entweder Totalverlust des Gebäudes oder
    beschädigt mit Reparaturkosten und Grundsteuer -> entweder reparieren und behalten oder abreißen/Auktion.



    -> Wer von euch hat je in P2 ein Gebäude versteigert um NICHT:
    1) Die KI mit einer unlukrativen Arbeit zu beschäftigen
    2) Die KI zum versteigern gebracht -> Versteigerungs "Trick"


    Ich hab noch NIE die Versteigerung als wirklich strategische Überlebensmöglichkeit gesehen in P2,..
    Wir sind hir wirklich grad beim schlimsten vom schlimsten was überhaupt passieren kann,...
    -> Solche Ereignisse sollen selten sein und ihr wollt sie "scheinbar" belanglos machen,... ;(

    Defizit is, wat de hast, wenn de weniger hast, wie de hättst, wenn de nischt hast.