Bauplatzoptimierung

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    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Sessels zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen ... !!!

  • So, hier ist sie. Es ist zwar nicht genau die, an die ich gedacht hatte, aber hier ist die Excel-Datei zum Aktualisieren der Verknüpfungen dabei. Ausserdem ist es die aktuelle Fassung.


    Straßenbau (Sorry für die ganzen Ordner, die dabei sind, ich habe damit so meinen eigenen Kampf)


    Es ist insofern interessant, da die ganze Angelegenheit über Parallelstraßen (="spontane Querstraßen") hier im Forum noch nicht veröffentlicht ist.

  • danke - hab sogar morgen frei und Zeit dein Doku in alle ruhe durchzugehen und im jetzigen contestspiel gleich auch auszuprobieren :)

  • Erstmal danke für die Anleitung, das hat mir schon ein bischen geholfen. Ich habe aber nun ein neues Problem. Nach schließen des Ringes habe ich im Innenraum mehrere Reihen gebaut. Sieht soweit auch gut aus und es sind keine Straßen vorhanden. Zur Erläuterung eine kleine Skizze:


    BBBBBB
    BooooB
    BBBBBB
    BooooB
    BBBBBB
    BooooB
    BBBBBB


    B = Betriebe, o = Bauplatz


    Egal wie ich es anstelle, die inneren drei Reihen kann ich nicht ausbauen. Sobald eine fast fertig ist werden in der nebenan liegenden Reihe, obwohl der Bauplatz komplett grün ist, spontane Querstraßen gebildet. Aber erst nachdem ein Haus an eine beliebige Stelle gesetzt wurde. Dies ist nach der Anleitung ja auch logisch und nachvollziehbar. Teilweise zumindest....


    Ist es möglicherweise ein Fehler gewesen ein solches Gitter zu bauen? Geht das alles nur wenn man zuerst eine Reihe ausläßt und dann anschließend direkt die Ausgelassene baut?

  • Hallo Marcel,


    der Ansatz ist schon richtig, du mußt nur wie folgt weiter bauen:


    1 BBBBBB
    2 BooooB
    3 BBBBBB
    4 BooooB
    5 BBBBBB
    6 BooooB
    7 BBBBBB


    Die 4.Reihe muss mit Häusern abgedichtet werden und zwar so, dass die Häuser eine Gasse entfernt, von Reihe 3 in Längsrichtung stehen:


    Bauschritte in Reihe 4


    1. BBBBxxxHHHxHHH
    2. BBBBHHHHHHxHHH
    3. BBBBHHHHHH
    4. BBBBHHHHHHxxxHHHxHHH
    5. BBBBHHHHHHHHHHHHxHHH usw.


    oder auch


    1. BBBBxxxxHHH
    2. BBBBHHHxHHH
    3. BBBBHHHxxxxHHH
    4. BBBBHHHHHHxHHH


    B= 1 Feld Betrieb
    H= 1 Feld Haus
    x= 1 Feld freie Fläche


    Wenn du am Betrieb auf der gegenüberliegenden Seite angekommen bist mußt du sehen, wie es am besten passt. Manchmal geht das Haus quer, manchmal auch zwei quer.


    Wichtig ist immer nur, so zu bauen, dass keine spontanen Querstraßen oder Gassen entstehen!

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Sessels zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen ... !!!

  • Nach der Füllung von Reihe 2 muß ich ja die Häuser in der 4ten Reihe abreißen. Sobald ich aber ein Hausdummi in diese Reihe setze gibts Straßen, obwohl nach dem Abriß alles grün ist.

  • Ich denke mal ich habe irgendeinen Sonderfall oder sowas erwischt. Nachdem das alles nicht geklappt hat habe ich die inneren Reihen einfach mal komplett abgerissen um einfach mal was anderes zu probieren. Der Ring muß eigentlich nach wie vor dicht sein, an fast allen Stellen gibt es keine Straßenbildung, an einigen aber doch. Ich würde nun den Spielstand zur Analyse des Problems und zur Feststellung meines Fehlers gerne einen von euch Vollprofis zur Ansicht geben, da ich ihn aber wohl nicht hochladen kann (zumindest wüßte ich nicht wie :O ) gerne per e-mail. Ich wäre also einem Freiwilligen sehr verbunden.


    Danke für eure bisherige Geduld


    Nachtrag:


    So, hat sich erledigt. Zum Schluß hat es doch noch geklappt, durch Bebauung der 2ten und 6ten Reihe gleichzeitig hab ich das Bauamt überlisten können. Mit dem Rohstoffverbrauch hätte ich allerdings die Ganze Ostsee pflastern können.

  • Ich bin zu blöd zum bauen :O


    Außenring ist dicht 100%


    Meine erste Reihe im Innenraum klappt auch - und natürlich eine Reihe frei gelassen - wenn ich jetzt nach Bauanleitung diese Reihe füllen möchte bekomme ich eine Straße im freien Bauraum


    also
    B= 1 Feld Betrieb
    S= Straße
    x= 1 Feld freie Fläche
    U= Ufer - also zum Wasser hin


    SSSSSSSSSSSSSS
    SBBBBBBBBBBBBS
    SBXBXXXXXXXXBS
    SBXBXXXXXXXXBS
    SBXBXXXXXXXXBS
    SBXBXXXXXXXXBS
    SBXBXXXXXXXXBS
    SBXBXXXXXXXXBS
    SBXBXXXXXXXXBS
    UUUUUUUUUUUU


    so weit so gut - unten ist übrigens Ufer und keine Straße


    jetzt möchte ich die noch freie Reihe bebauen und erhalte dann leider eine Straße im noch großen freien Bauraum :( bin einfach zu blöd. hab schon versucht sperrbetriebe dort zu setzen - aber auch ohne Erfolg

  • congrats, du kommst weiter als ich :170:
    wenn du Ugh!s anleitungen ansiehst, es muessen PH (haeuser) im freien bauraum gestezt werden ehe du die naechste reihe bebaust.

    Anyone who has never made a mistake has never tried anything new
    Wer niemals einen Fehler gemacht hat, hat noch nie etwas neues probiert Albert Einstein

  • @ Seebär
    Wo beginnst du denn mit der nächsten Reihe? Wenn das direkt an den Betrieben ganz oben ist, dann kriegst du natürlich eine Straße. Wenn du vom Ufer aus beginnst, dann klappt es.


    Welche Stadt ist das? Und wo genau?


    Wenn du willst, kannst du mir das Save schicken und ich poste dann hier die Lösung rein.

  • Wie die Vorredner schon sagten, ist jetzt als nächstes eine Reihe Sperrbetriebe (sicherer Häuser) dran, die im großen freien Raum mit einer Gassenbreite Abstand zur Reihe gesetzt werden. Das sollte eigentlich auch von oben gehen.


    Wenn dann mal wirklich Ziegel ohne Grenzen da sind, würde ich empfehlen, in solch großen Bereichen erstmals die Sperrreihen komplett fertigzusetzen. Dann kann man hinterher die Betriebe in einem Rutzsch setzen.

  • Machen wir hier ein bebildertes Beispiel, weil einige angehende Baumeister unweigerlich vor dieses Problem gestellt werden.


    Ausgangslage: ein mit Straßen und Betrieben völlig abgedichteter Bereich (hier: Danzig, Standardkarte). Jetzt soll aus völlig belanglosen Gründen eine Reihe Betriebe gesetzt werden, die im rechten Winkel auf diese Abdichtung trifft. Während bei Häusern keine spontanen Querstraßen zu erwarten sind, treten sie bei Betrieben aber garantiert auf.


    Wir beginnen die Betriebereihe mit den 2. Betrieb, dahinter ein Platzhalter (eigentlich: Straßenverhinderer):


    Baut man jetzt den Betrieb 1, also direkt an die Abdichtung, entstehen links (unmittelbar) und recht (im Abstand von einem weiteren Betrieb) Querstraßen. Damit das anschaulicher wird und Mandela keinen Grund zum Widersprechen hat, habe ich sie auch gepflastert:


    Ein interessanter Nebeneffekt ist, dass in dieser Situation (und nur in dieser) auch die Gasse zwischen Betrieb 2 und Platzhalter fix wird (egal ob gemauert oder nicht). Der Grund ist, dass sowohl links als auch rechts vom Betrieb eine Straße entstanden ist. Eine neue Straße will immer an das alte Straßennetz angeschlossen werden. Da es nicht erreichbar ist, verbinden sich die beiden Straßenteile, indem sie sich um Betrieb 2 schlängeln.


    Aber wie verhindern wir diese Straßen jetzt? Ganz einfach: wenn im Abstand von 1 Feld zum noch nicht errichteten Betrieb andere Gebäude stehen. Betriebe können wir hier ja nicht nehmen, wie Betrieb 1 verdeutlicht. Also müssen Häuser her, die sich auf die gesamte Länge des noch nicht errichteten Betriebes erstrecken:


    Hier Schritt 1:


    Und Schritt 2:


    Natürlich wurde auch hier mit Straßenverhinderungs-Häusern gearbeitet, aber die habe ich der Übersicht halber wieder entfernt. So, und jetzt kann der Betrieb 1 in die Lücke gesetzt werden.


    Alles ist straßenfrei, diese Betriebezeile kann nun beliebig weit nach oben verlängert werden (bis das Ufer eine natürliche Grenze darstellt)


    Um es hervor zu heben, habe ich auch die Häuser entfernt. Im wirklichen Spiel würde ich sie vorerst stehen lassen, da im Abstand von 4 Feldern zur Betriebereihe neue Betriebe gebaut werden würden. Und da würde der Betrieb 1 wieder Querstraßen hervorrufen.



    Weitergebaut würde auf gleiche Art:

    Der Abstand von 4 Feldern ist bautechnisch sehr klug, denn wenn diese Betriebereihe steht, wird die Häuserreihe bis ans Ufer verlängert und der Zwischenraum darin kann ganz Materialschonene aufgefüllt werden. Demonstrieren kann ich das hier leider nicht, da die erste Betriebereihe so gesetzt worden ist, dass rechts davon keine Häuserzeile errichtet werden kann. Aber das macht nichts, ich wollte diese Bauproblematik ja nur demonstrieren, damit ihr wisst, wie ihr bei abgedichteten Bereichen mit Betrieben auffüllen könnt. ;)


    (die Mr. Monks unter euch werden bemerken, dass die Bilder 1-3 von anderen Spielständen aus gemacht wurden; ich hatte einen Schnitzer drinnen und habe für Bild 4 nochmals von vorne begonnen.)

  • Quote

    Original von Gesil
    @ Seebär
    Wo beginnst du denn mit der nächsten Reihe? Wenn das direkt an den Betrieben ganz oben ist, dann kriegst du natürlich eine Straße. Wenn du vom Ufer aus beginnst, dann klappt es.


    Hi Gesil,


    auf welchen Beitrag beziehst Du dich ?(

  • Schöne Darstellung Gesil!


    Aber wenn ich mich recht erinnere, müssen die Häuser, solange sie nur zur Verhinderung der spontanen Querstraßen nötig sind, nicht perfekt stehen. Es sollte reichen, dass sie eine Gasse von der "Straßenfront" entfernt stehen.

  • Hi Roland, sicher hast du recht, aber so wie Gesil es hier dargestellt hat, können die Häuser ja gleich stehen bleiben, als Beginn für die Straßenverhinderungsreihe.


    Bei der Materialschlacht, die Türkisch ja nun mal darstellt, fallen vielleicht die vier Häuser nicht ins Gewicht. Ich möchte aber nicht darüber nachdenken, geschweige denn nachrechnen, welcher Kostenfaktor sich z.B. für die Contestkarte ergibt, wenn man diese Häuser nur einmal setzen muss! ;)

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Sessels zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen ... !!!

  • @ Roland:
    Stimmt nicht, zumindest an dieser speziellen Stelle nicht, ich habe es vorher ausprobiert.


    @ hopsing:
    Der Kostenfaktor ist ein wirklich wichtiger Teil im Türkisch Bauen. Allein schon ein Fachwerkhaus, das man nur zur Straßenverhinderung bauen will, kostet 5.000 Gold. Und das wird vielleicht zuerst in der falschen Richtung angeboten,.... Ein Getreidehof als Platzhalter kostet ebenfalls 3.000, u.s.w.


    Mein derzeitiges Spiel hat knapp eine Viertelmillion Leute, etwa 100 Mio. UW, aber das Bargeld wird immer knapper. :eek2: Hatte ich vor einem halben Jahr noch um die 10 Mio auf der hohen Kante, war ich nach der letzten Abrechnung nur noch auf 1,6 Mio. :rolleyes: Und das, obwohl ich Abzockerpreise habe (rabiat bei den Luxuswaren, moderat bei Grundgütern).


    Ich musste sogar nochmals 2 Arbitragekonvois anwerfen, die mir pro Woche ca. 700 T extra einbringen, nur damit ich mir diese Bauerei leisten kann. Ich gebe zwar zu, relativ leger zu spielen, aber mit dieser Tendenz hatte ich so nicht gerechnet. Ich werde jetzt erstmal meine Bauarbeiter mit neuen Aufträgen verschonen, damit sich die Sache wieder einrenkt. Aber was soll's, ich hab ja keinen Wettbewerbsdruck. :)

  • Was die Häuser betrifft hat Roland ganz recht. Es geht schneller und einfacher links und rechts neben den neu zu bauenden Betrieb auf die angrenzende Betriebebaufläche ein Haus zu setzen.


    Was hiermit verhindert wird, sind die "spontanen Querstraßen" (Parallelstraßen), die sich durch die Betriebereihe untehalb sonst bilöden würde.


    Material ist narürlich so eine Sache beim türkischen Bauen. Bauindustrie, ebenso wie die Finanzen müssen bärenstark sein. Beim Contest habe ich 1000 Ziegeleien, und der Bauindustrie zurechenbare 300 Sägewerke. Einige Dutzend Werkstätten produzieren nur für den Bau.
    Und von diesem Material wird etwa 2/3 sofort oder später wieder abgerissen. Die Produktion der 1000 Ziegeleien zu verbrauchen ist nicht das geringste Problem.


    Meiner Meinung nach ist es vorteilhaft, so weit es geht materialschonend zu bauen. Allerdings erscheint mir weitaus wichtiger die verbrauchte Realzeit. Gesils Start zur (Auffüll-)Baureihe mit sechs koordiniert zu setzenden Häusern (plus wenigsten 2 bis 4 Häuser Abfall) dauert schätzungsweise eine Minute(?). Die zwei Häuser rechts und links danebenzuknallen keine Sekunde. Und bei einer mittelgroßen Stadt kommt das (ich schätze schon wieder) etwa 100 mal vor.


    Trotzdem eine sehr schöne Darstellung! (Das mit den Häusern sind wirklich nur Details).

  • Quote

    by Roland
    Nur eine der beiden Reihen (in Gesils Beispiel die untere) ist später zwingend erforderlich - oben reicht die übernächste.


    Quote

    by Gesil
    Stimmt nicht, zumindest an dieser speziellen Stelle nicht, ich habe es vorher ausprobiert.


    Da ich diese Stelle (aus dem Contest-Danzig) gut erkenne, vermute ich, dass ihr beide nicht richtig liegt. Gesil hat seine Pechkocher insgesamt ein Feld zu weit (links-) oben angesetzt.
    Und (rechts-)unterhalb ist (die Häuserreihe) tatsächlich nicht nötig, wohl aber (links-)oberhalb (oder alternativ: Straßenverhinderung durch eine Betriebereihe).